Muttermal Check mittels KI / Fotofinder Master
Dauer: 20 Minuten
Kosten: ab 150 €
KI-Muttermal-Check mit dem FotoFinder Master
Der KI-Muttermal-Check kombiniert drei Dinge, die das menschliche Auge allein nicht leisten kann: eine automatisierte Ganzkörper-Fotodokumentation, die hochauflösende digitale Vergrößerung jedes einzelnen Mals und den Vergleich mit dem Vorbefund über die Zeit. Eine künstliche Intelligenz bewertet jedes Mal und markiert, was näher angesehen werden muss. Die Entscheidung trifft der Arzt – die KI sorgt dafür, dass nichts übersehen wird. Im Hautzentrum Attersee steht dafür der FotoFinder Master, das aktuell führende System dieser Art.
Auf einen Blick
Für wen: viele Muttermale, helle Haut, Sonnenbrände in der Kindheit, Hautkrebs in der Familie, frühere Hautkrebsdiagnose, Immunsuppression
Was das System kann: Ganzkörper-Mapping, automatische Erkennung neuer und veränderter Male, digitale Dermatoskopie mit bis zu 140-facher Vergrößerung, KI-Risikobewertung
Ergebnis: Befund mit Handlungsempfehlung – beobachten, kontrollieren oder entfernen
Wiederholung: jährlich, bei Risikopatient:innen halbjährlich
Warum Verlaufskontrolle wichtiger ist als der Einzelblick
Ein Melanom ist im Frühstadium oft unscheinbar. Was es verrät, ist die Veränderung: Es wächst, wo andere Male stabil bleiben. Wer nur einmal hinschaut, sieht ein unauffälliges Mal. Wer den Vorbefund daneben legt, sieht, dass es vor einem Jahr kleiner war. Genau das leistet das digitale Bodymapping: Bei jeder Kontrolle werden die neuen Aufnahmen automatisch mit den alten verglichen, und das System zeigt neue und veränderte Male an.
So läuft der Check ab
1. Ganzkörperaufnahme. In wenigen Minuten erstellt das System standardisierte Aufnahmen der gesamten Hautoberfläche.
2. Automatische Kartierung. Alle Male werden erfasst und – bei Folgeuntersuchungen – mit dem Vorbefund abgeglichen. Neue oder veränderte Male werden markiert.
3. Digitale Auflichtmikroskopie. Auffällige Male werden mit dem Videodermatoskop in hoher Vergrößerung aufgenommen. Die KI berechnet für jedes Mal einen Risikowert.
4. Ärztliche Beurteilung. Dermatolog:in bzw. ich beurteilen alle markierten Male persönlich. Die KI ersetzt keine Diagnose, sie priorisiert.
5. Befund und Empfehlung. Sie erhalten eine klare Empfehlung. Ein verdächtiges Mal entferne ich chirurgisch mit Histologie – oft gleich im Anschluss, ohne zweiten Termin.
Was die KI kann – und was nicht
Die KI-Auswertung erkennt Muster in Struktur, Pigmentverteilung und Randbeschaffenheit, die auf ein Melanom hinweisen, und ist in Studien in der Erkennungsrate mit erfahrenen Dermatolog:innen vergleichbar. Sie kann aber kein Gewebe beurteilen. Deshalb gilt: Jedes auffällige Mal wird ärztlich beurteilt, und die Diagnose stellt am Ende der Pathologe unter dem Mikroskop.
Der Vorteil im Hautzentrum Attersee
Diagnose und Therapie an einem Ort: Dermatologische Expertise, FotoFinder-Technologie und ein Plastischer Chirurg, der ein verdächtiges Mal sofort so entfernt, dass eine möglichst unauffällige Narbe bleibt. Das Hautzentrum Attersee ist Österreichs größte dermatologisch-plastisch-chirurgische Privatordination mit mehr als 40.000 betreuten Patient:innen.
Kosten
Der KI-Muttermal-Check ist eine Privatleistung ab € 150. Ein Teil wird von manchen Zusatzversicherungen erstattet. Eine gegebenenfalls nötige Entfernung wird gesondert verrechnet (ab € 290) und ist bei Tumorverdacht medizinisch indiziert.
FAQ
Ist der KI-Muttermal-Check besser als die normale Hautkrebsvorsorge? Er ergänzt sie. Die klassische Vorsorge ist der Blick des Arztes mit dem Handdermatoskop; der KI-Check fügt Ganzkörperdokumentation, Vergrößerung und Verlaufsvergleich hinzu. → Hautkrebsvorsorge
Wie oft sollte ich den Check machen? Jährlich; bei vielen Malen, familiärer Belastung oder Hautkrebs in der Vorgeschichte halbjährlich.
Tut die Untersuchung weh? Nein. Es wird nur fotografiert.
Wird die KI ein Melanom sicher erkennen? Kein System ist unfehlbar. Die Kombination aus KI, Verlaufskontrolle und ärztlicher Beurteilung ist heute der beste verfügbare Standard.
Was passiert, wenn ein Mal auffällig ist? Es wird chirurgisch mit einem kleinen Rand entfernt und feingeweblich untersucht – meist in örtlicher Betäubung, in 15–20 Minuten.