Dauer: 20 Minuten

Betäubung: Lokale Betäubung

Kosten: ab 290€


Basaliom entfernen in Linz & am Attersee

Kurzantwort

Das Basaliom (Basalzellkarzinom) ist der häufigste Hautkrebs überhaupt. Es wächst langsam, bildet praktisch nie Metastasen, zerstört aber unbehandelt das umliegende Gewebe – besonders problematisch im Gesicht, wo es am häufigsten auftritt. Die sicherste Behandlung ist die vollständige chirurgische Entfernung mit feingeweblicher Kontrolle der Schnittränder. Dr. Reinhard Pauzenberger, Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, entfernt Basaliome in Linz und am Attersee so, dass der Tumor vollständig weg ist und die Narbe so unauffällig wie möglich bleibt – auch an Nase, Augenlid, Ohr oder Lippe.

Auf einen Blick

  • Was: bösartiger, aber nicht streuender Hauttumor aus den Basalzellen der Oberhaut

  • Wo: zu 80 % im Gesicht – Nase, Stirn, Wangen, Augenlider, Ohren

  • Wer: meist über 50, hellhäutig, viel Sonne im Leben; zunehmend auch jüngere Patient:innen

  • Behandlung: chirurgische Entfernung mit Sicherheitsabstand und histologischer Kontrolle

  • Heilungschance: bei vollständiger Entfernung nahezu 100 %

Woran erkennt man ein Basaliom?

Ein Basaliom sieht selten aus wie „Krebs". Typisch sind:

  • ein kleines, hautfarbenes oder perlmuttartig glänzendes Knötchen, oft mit feinen Blutgefäßen

  • eine Stelle, die immer wieder blutet, verkrustet und scheinbar abheilt – und wiederkommt

  • eine flache, rötliche, leicht schuppende Fläche, die an ein Ekzem erinnert

  • eine narbenähnliche, weißliche Verhärtung ohne erkennbare Verletzung

Weil das Basaliom wenig Beschwerden macht, wird es oft jahrelang übersehen. Je kleiner es bei der Entfernung ist, desto kleiner die Narbe. Bei unklaren Hautveränderungen empfehle ich deshalb den KI-Muttermal-Check oder die Hautkrebsvorsorge im Hautzentrum Attersee.

Wann empfiehlt Dr. Pauzenberger die Operation?

Bei jedem gesicherten oder dringend verdächtigen Basaliom. Die chirurgische Entfernung ist laut Leitlinien die Therapie der ersten Wahl, weil sie als einzige Methode erlaubt, unter dem Mikroskop zu prüfen, ob der Tumor wirklich vollständig entfernt wurde. Cremes, Vereisung oder Lasertherapie kommen nur bei oberflächlichen Formen an Rumpf oder Extremitäten in Frage – im Gesicht und bei allen anderen Wuchsformen rate ich davon ab.

Wichtig: Ich verwende kein Laser zur Entfernung von Hauttumoren. Der Laser verdampft das Gewebe, und damit die Möglichkeit, die Schnittränder zu beurteilen. Ein Tumorrest bleibt dann unbemerkt und wächst weiter.

So gehe ich vor

1. Diagnose. Auflichtmikroskopie und, bei Unsicherheit, eine kleine Probebiopsie. Im Hautzentrum Attersee arbeite ich dabei direkt mit Dermatolog:innen zusammen.

2. Entfernung mit Sicherheitsabstand. Der Tumor wird mit dem Skalpell in örtlicher Betäubung samt einem Sicherheitsrand aus gesunder Haut entfernt. Die Ränder werden feingeweblich untersucht. Ist der Tumor vollständig entfernt, ist die Behandlung abgeschlossen; sind Ausläufer sichtbar, wird gezielt nachreseziert. Bei Befunden in heiklen Lokalisationen (Nase, Lid, Ohr) arbeite ich zweizeitig: erst der Tumor, dann – nach dem Histologiebefund – die Rekonstruktion. So wird nie mehr entfernt als nötig und nie zu wenig.

3. Rekonstruktion. Hier zeigt sich der Unterschied zur einfachen Exzision: Als plastischer Chirurg verschließe ich den Defekt mit der Technik, die das beste ästhetische Ergebnis ergibt – direkte Naht in den Hautspannungslinien, lokale Lappenplastik, in seltenen Fällen ein Hauttransplantat. Ziel ist eine Narbe, die nach einem Jahr kaum mehr auffällt.

4. Nachsorge. Fadenzug nach 5–10 Tagen, Narbenpflege, Sonnenschutz. Wer ein Basaliom hatte, hat ein erhöhtes Risiko für weitere: Ich empfehle jährliche Hautkontrollen.

Warum Dr. Pauzenberger?

  • Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie – Tumorentfernung und Rekonstruktion in einer Hand

  • Mehrere Jahre Oberarzt an der MedUni Wien; Forschungsaufenthalt zur Gesichtschirurgie an der Harvard Medical School

  • Hautzentrum Attersee: Österreichs größte dermatologisch-plastisch-chirurgische Privatordination – Dermatologie und Chirurgie unter einem Dach, tausende Hauteingriffe jährlich

  • Ordinationen in Linz und am Attersee; Patient:innen aus ganz Oberösterreich, Salzburg und Niederösterreich

Kosten

Die Entfernung eines Hauttumors kostet ab € 250, abhängig von Größe, Lage und Rekonstruktionsaufwand. Bei gesichertem Basaliom ist die Operation medizinisch indiziert; eine Kostenübernahme bzw. Teilrückerstattung durch die Krankenkasse ist möglich. Sie erhalten vorab einen schriftlichen Kostenvoranschlag.

FAQ

Ist ein Basaliom gefährlich? Es streut praktisch nie, zerstört aber lokal Gewebe. Im Gesicht kann das ohne Behandlung Nase, Lid oder Ohr betreffen. Rechtzeitig entfernt ist es nahezu immer heilbar.

Muss ein Basaliom operiert werden? In den allermeisten Fällen ja. Nur die Operation ermöglicht die Kontrolle der Schnittränder.

Bleibt eine Narbe? Ja, aber als plastischer Chirurg plane ich Schnitt und Verschluss so, dass sie nach der Heilung möglichst unsichtbar ist – besonders im Gesicht.

Was passiert, wenn der Tumor nicht vollständig entfernt wurde? Das zeigt die Histologie. Dann wird gezielt nachoperiert. Genau deshalb entferne ich nie mit Laser.

Kann ein Basaliom wiederkommen? Am selben Ort selten nach vollständiger Entfernung. Neue Basaliome an anderen Stellen sind hingegen häufig – daher jährliche Kontrolle.

Wie lange dauert die Heilung? Fäden nach 5–10 Tagen, Narbe reift über 12 Monate.